Adalbert Krims
Adalbert Krims wurde 1948 in Freistadt (Oberösterreich) geboren. Er war Organisationssekretär im Bischöflichen Seelsorgeamt der Diözese Linz sowie Diözesanjugendführer (Vorsitzender der Katholischen Jugend) und studierte gleichzeitig Religionspädagogik.
1969/1970 arbeitete er als Religionslehrer an einer Hauptschule. Nachdem er kurz vor der Wahl 1970 einen Leitartikel für die SPÖ-Zeitung „Oberösterreichisches Tagblatt“ zum Verhältnis von Kirche und Politik publiziert hatte, wurde er aller kirchlicher Funktionen enthoben und übersiedelte nach Wien.
Dort war Adalbert Krims als Journalist tätig und engagierte sich in der entwicklungspolitischen Informationsarbeit unterschiedlicher NGOs. Von 1971 bis 1986 war er Mitarbeiter im Wiener Institut für Entwicklungsfragen.
Er wurde ein Mitbegründer der Chile Solidaritätsfront (1973/74), der Anti-Apartheid-Bewegung in Österreich (1976/1977), Vorstands-Mitglied im Verein „Dokumentations- und Kooperationszentrum Südliches Afrika“, der Österreichischen Namibia-Gesellschaft und arbeitete als Konsulent für das Staatssekretariat für Entwicklungszusammenarbeit im Bundeskanzleramt (1991-1995).
Zudem fungierte er als Generalsekretär der Österreichischen Sektion der Internationalen Paulusgesellschaft (1971-1976), als Vorsitzender des Vereins „Aktion Kritisches Christentum“ und als Vorstandsmitglied sowie Vizepräsident der österreichischen Sektion von Pax Christi.
Publikationen (Auswahl):
Adalbert Krims, Karol Wojtyla. Papst und Politiker, Köln 1986.




