Sweden - Austria: Two Roads to Neutrality and a Modern Welfare State
Unter dem Kruckenkreuz. Gewerkschafter und Gewerkschafterinnen in Österreich 1934-1938

The Policies of Reproduction / Kinder kriegen Kinder haben
Global Management
Das Geschlecht der Politik
Das Vermögen der jüdischen Bevölkerung Österreichs. NS-Raub und Restitution nach 1945
Revisiting the National Socialist Legacy
Mit anderen Augen gesehen. Österreichs internationale Perzeption 1955–1990




Sweden - Austria: Two Roads to Neutrality and a Modern Welfare State

Oliver Rathkolb (Ed.)

LIT Verlag 2008, ISBN 978-3-8258-1311-6

This volume is organized around Swedish and Austrian models of social partnership, the welfare, economic policies and neutrality policy with special focus on developments since the end of the Cold War. There is a stronger trend towards changes in Sweden within the process of decorporization with a more intensive change into more pluralistic decision making models. In GDP per head Austrian economic performance has been more successful. On the other hand, Sweden succeeded better than Austria in reaching more equal income distribution. Both countries seem to continue the neutrality policy track.





Unter dem Kruckenkreuz.
Gewerkschafter und Gewerkschafterinnen in Österreich 1934-1938


Paul Pasteur

Aus dem Französischen von Sonja Niederacher
Herausgegeben von der Stiftung Bruno Kreisky Archiv

Studienverlag 2008, ISBN 978-3-7065-4600-3
only available in German

Zur Zeit des autoritären Ständestaates waren in Österreich alle selbständigen gewerkschaftlichen Organisationen verboten. Dennoch arbeiteten sozialdemokratische, kommunistische und nationalsozialistische Gewerkschafter und Gewerkschafterinnen im Untergrund weiter. Sie organisierten sich in Betrieben und versuchten, in Konkurrenz zueinander, die Arbeiter und Arbeiterinnen für sich zu gewinnen.
Paul Pasteur beschreibt anschaulich das Spannungsfeld, in dem diese unterschiedlichen Gruppierungen agierten, und erhellt die vielfältigen Konfliktlinien zwischen den einzelnen Organisationen sowie zwischen Ständestaat und Gewerkschaften. Zugleich schließt er eine Lücke in der historischen Untersuchung des Korporativismus, der seine Wurzeln in der Ersten Republik hat und Österreichs Entwicklung v.a. nach 1945 wesentlich geprägt hat.

Zum Autor: Paul Pasteur ist ein international ausgewiesener Kenner der österreichischen Zeitgeschichte. Er lehrt als Universitätsprofessor an der Universität Rouen (Frankreich), ist Herausgeber und Redakteur der Zeitschrift „Austriaca“ und Autor viel beachteter Studien zur Geschichte Österreichs im 20. Jahrhundert.

 



The Policies of Reproduction at the Turn of the 21st Century. The Cases of Finland, Portugal, Romania, Russia, Austria, and the US

Maria Mesner, Gudrun Wolfgruber (Eds.)

Studienverlag 2006, ISBN-10: 3-7065-4088-6, ISBN-13: 978-3-7065-4088-9



 

German version:

Kinder kriegen – Kinder haben. Analysen im Spannungsfeld zwischen staatlichen Politiken und privaten Lebensentwürfen

Gudrun Wolfgruber, Margit Niederhuber, Heidi Niederkofler, Maria Mesner (Eds.)

Studienverlag 2006, ISBN 3-7065-4073-8


The volume provides a comprehensive and sophisticated consideration of „reproduction“, an issue which is debated very controversally and emotionally in many societies. Therefore, this book is a path-breaking contribution to the booming field of Gender Studies. The volume is organized into 14 contributions on reproductive policies in Austria, Finland, Portugal, Romania, Russia, and the US. Analyses of political strategies around child-care as well as population growth are combined for each case study in order to arrive at a more profound understanding and innovative perspectives on the complex relations between policies geared towards families, gender relations and population on both sides of the former Iron Curtain.

The collection of very diverse situations and societies is complemented by an umbrella of two essays focusing the relation between gender and nation as well as the role of (post)modern reproductive medicine.

Authors: Adriana Baban, Virginia Ferreira, Johanna Gehmacher, Linda Gordon, Teija Hautanen, Yelena Kulagina, Maria Mesner, Ritva Nätkin, Ann Shola Orloff, Livia Popescu, Silvia Portugal, Michele Rivkin-Fish, Aurelia Weikert und Maria Andrea Wolf.

 



The image “file:///H:/kreisky/Elisabeth/Homepage-Aenderungen/globalmanagement.jpg” cannot be displayed, because it contains errors.

Global Management

Wolfram Hoppenstedt, Ron Pruessen, Oliver Rathkolb (ed.)

LIT Verlag 2005, ISBN: 3-8258-8644-1

Doubtlessly the course of the late 20th century was shaped by „globalization“. This volume, a collection of revised contributions to a series of international conferences, is designated to enrich our understanding of this potent trend by illuminating one of its important, but less-appreciated features: the closely related impulse to toward „global management“ geared against the dangers generated by globalization. Politicians and researchers from very different countries like the US, Kenya or Austria co-operated in this volume which is organized into four sections: evolving techniques for controlling „East-West“ conflict in the post-1945 period, the escalation of „North-South“ problems; the delineation of strategies for defusing economic and environmental dangers; and the amplification of concern for international law, particularly in respect to „human rights.“

 




Das Geschlecht der Politik

Maria Mesner, Margit Niederhuber, Heidi Niederkofler, Gudrun Wolfgruber

Verlag Österreich Wien 2004, ISBN 3-85224-114-6

only available in German

Im vorliegenden Band werden Länder auf drei Kontinenten – Finnland, Mosambik, Österreich, Portugal und die USA – einander gegenüber gestellt. Dabei fragen die Autorinnen anhand der Politikfelder politische Repräsentation, Reproduktion und Erwerbsarbeit danach, welche Bedeutung „Geschlecht“ – sowohl als soziale Zugehörigkeit als auch Diskriminierungskategorie – in den verschiedenen Gesellschaften hat. Zwar bestätigt sich, dass „Geschlecht“ in allen untersuchten Gesellschaften eine zentrale Funktion in der soziale Differenzierung und Hierarchisierung hat, aber Bedeutung und Wirkungen von Geschlecht in den verschiedenen Ländern, in den differenten gesellschaftlichen Gruppen und geografischen Regionen, die sie umfassen, erweisen sich durchaus als unterschiedlich. Während beispielsweise in Finnland die Unterscheidung zwischen Männern und Frauen der zentrale Platzanweiser in der Gesellschaft ist, hat in den USA das Gewicht der ethnischen und sozialen Zugehörigkeit besondere Bedeutung. In Portugal wiederum ist es die Teilhabe an bestimmten sozialen Milieus, die vielleicht wesentlicher ist für die Bestimmung der Handlungsspielräume eines Menschen als seine Geschlechtszugehörigkeit. Trotz aller Unterschiede wird aber eines deutlich: Die gesellschaftliche Definition des Verhältnisses von Erwerbs- und Betreuungsarbeit ist zentral für die Verfasstheit der Geschlechterverhältnisse.




Das Vermögen der jüdischen Bevölkerung Österreichs.
NS-Raub und Restitution nach 1945
Veröffentlichungen der Österreichischen Historikerkommission Band 9

Helen B. Junz, Oliver Rathkolb, Theodor Venus, Vitali Bodnar, Barbara Holzheu, Sonja Niederacher, Alexander Schröck, Almerie Spannocchi, Maria Wirth

Oldenbourg Verlag Wien-München 2004, ISBN 978-3-486-56770-0
only available in German

Die vorliegende Studie versucht, unter besonderer Betonung der Rückstellung von zwischen 1938 - 1945 entzogenem Vermögen bzw. der Entschädigung für einzelne nicht mehr restituierbare Vermögenswerte des Vermögens von Juden und Jüdinnen, neue Erkenntnisse sowohl über den Vermögensentzug als auch die Restitution nach 1945 sowie über die dazwischen liegenden Wechselbeziehungen zu gewinnen. Aus den im Österreichischen Staatsarchiv liegenden rund 60.000 Vermögensanmeldungen wurde eine repräsentative Stichprobe gezogen. Die darin enthaltenen Angaben wurden durch Informationen über Rückstellung bzw. Entschädigung entzogenen Vermögens aus den Nachkriegssunterlagen - soweit vorhanden - erweitert, ergänzt und in einer Datenbank erfasst. In erster Linie wurden vor allem die Akten aus dem Bereich der Finanzlandesdirektion Wien, Niederösterreich und Burgenland sowie des Abgeltungsfonds, daneben aber auch andere geeignete Quellenbestände herangezogen, wie z.B. Grundbücher, die Anmeldungen über entzogenes Vermögen gemäß der so genannten Vermögensentziehungs-Anmeldungsverordnung und Akten zu Restitutionsverfahren vor Rückstellungskommissionen. Ergänzt wurden die Verlust- und Entschädigungsdaten durch jene Fälle geschädigter Personen im Sample, die über das Kriegs- und Verfolgungssachschädengesetz eine Teilkompensation erhielten.






Revisting the National Socialist Legacy: Coming to Terms with Forced Labor, Expropriation, Compensation, and Restitution

Bruno Kreisky International Studies Band 3
Herausgegeben von Oliver Rathkolb
Studienverlag, Innsbruck-Wien 2003, ISBN 3-7065-1817-1

For the first time completely new historical research in Argentina, Austria, Brazil, Germany, France, Lithuania, the Netherlands, Russia, Spain, Switzerland, Ukraine and the USA is presented in this volume. The texts focus both on the Nazi loot of property and the exploitation of Slave and Forced Labour during World War II as well as on the complicated and limited restitution and compensation efforts after 1945. Several articles deal with the Nazi question in Latin America during and after World War II (including new evidence on Adolf Eichmann and the Austrian and German Nazis in exile) and the Historical Commission of Argentina. Since the mid 1990s, both the political, legal and historical debate concerning these topics has re-started and led to the establishment of nearly 30 historical commissions, starting with the Bergier-Commission in Switzerland. The work of several of these Commissions in Switzerland, Austria, Spain and Lithuania as well as similar efforts in Argentina are compared in this book. An unpublished extensive memoir of George Slazak, a young Pole, forced into the Nazi labour machinery as a child, who has survived one of the brutal Nazi Labour Education Camps in Austria, enlarges the academic and political debate into the personal perspective of millions of forced laborers.






Mit anderen Augen gesehen. Österreichs internationale Perzeption 1955–1990

Österreichische Nationalgeschichte nach 1945, Sonderband 2, Schriftenreihe des Forschungsinstitutes für politisch-historische Studien der Dr. Wilfried Haslauer Bibliothek
Herausgegeben von Oliver Rathkolb, O.M. Maschke, Stefan August Lütgenau
Böhlau Verlag, Vienna-Köln-Weimar 2002, ISBN 3-205-99105-2

only available in German

(Seen through different eyes: international perceptions of Austria 1955–1990. Austrian National History after 1945)

By using newly edited primary material of international and national origin, we will portray and analyse the achievements as well as failures of the so-called second republic as seen through the eyes of international politics and media. Thereby this publication deviates from the traditional modes of portraying the foreign policy of the second republic as diplomatic history and focuses instead on the external assessment of contemporary Austrian history through historical analyses of experts and former high-ranking Austrian diplomats. The articles cover a wide range starting with the immediate neighbouring countries and the European middle powers, the super powers, the countries of the Middle East, up to India and the states of the Non-Aligned Movement. Furthermore, Austrian position during and in the Cold War, Kreisky’s active politics of neutrality, the increasing focus on European issues during the mid-1980s, and Austria’s debate on its Nazi-past and how to deal with its Nazi-legacy were followed closely by the international politics and public. In synopsis with an assessment of the internal developments in the second republic, its social and economic organisation, the publication offers new insights and re-evaluates traditional Austrian self-image and self-assessment by offering a multidimensional portrayal of Austria and it’s position in the world after 1945. A useful apparatus for further reading on the respective bilateral relations and assessments, as well as a detailed chronology on the international relations of the second republic will be added.