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Mit Beiträgen von Adriana Baban, Virgínia Ferreira, Johanna Gehmacher, Linda Gordon, Teija Hautanen, Yelena Kulagina, Maria Mesner, Ritva Nätkin, Ann Shola Orloff, Livia Popescu, Sílvia Portugal, Michele Rivkin-Fish, Aurelia Weikert und Maria Andrea Wolf.
Zweifellos war die Entwicklung der letzten Jahre des 20. Jahrhunderts von der Globalisierung geprägt. Dieser Sammelband, der seinen Ausgangspunkt in einer internationalen Konferenzreihe nahm, widmet sich einem wichtig, aber meist wenig beachteten Aspekt von Globalisierung, dem des Aufbaus von globalen Managementstrukturen. Versuche der globalen Steuerung, die in den letzten Jahrzehnten unternommen wurden, sollten den Gefahren, die von Globalisierungstendenzen ausgingen und -gehen, entgegen treten. Der Band mit Beiträgen von Politikern, Gesellschaftswissenschafterinnen und -wissenschaftern aus so verschiedenen Ländern wie den USA, Kenia und Österreich ist in vier Abschnitte geteilt, die sich mit dem Ost-West-Konflikt, den politischen Lösungsversuchen des Nord-Süd-Problems, verschiedensten Strategien gegen wirtschaftliche und ökologische Gefahren sowie Versuchen, internationales Recht, vor allem im Bereich der Menschenrechte zu etablieren.
Verlag Österreich Wien 2004, ISBN 3-85224-114-6 Im vorliegenden Band werden Länder auf drei Kontinenten – Finnland, Mosambik, Österreich, Portugal und die USA – einander gegenüber gestellt. Dabei fragen die Autorinnen anhand der Politikfelder politische Repräsentation, Reproduktion und Erwerbsarbeit danach, welche Bedeutung „Geschlecht“ – sowohl als soziale Zugehörigkeit als auch Diskriminierungskategorie – in den verschiedenen Gesellschaften hat. Zwar bestätigt sich, dass „Geschlecht“ in allen untersuchten Gesellschaften eine zentrale Funktion in der soziale Differenzierung und Hierarchisierung hat, aber Bedeutung und Wirkungen von Geschlecht in den verschiedenen Ländern, in den differenten gesellschaftlichen Gruppen und geografischen Regionen, die sie umfassen, erweisen sich durchaus als unterschiedlich. Während beispielsweise in Finnland die Unterscheidung zwischen Männern und Frauen der zentrale Platzanweiser in der Gesellschaft ist, hat in den USA das Gewicht der ethnischen und sozialen Zugehörigkeit besondere Bedeutung. In Portugal wiederum ist es die Teilhabe an bestimmten sozialen Milieus, die vielleicht wesentlicher ist für die Bestimmung der Handlungsspielräume eines Menschen als seine Geschlechtszugehörigkeit. Trotz aller Unterschiede wird aber eines deutlich: Die gesellschaftliche Definition des Verhältnisses von Erwerbs- und Betreuungsarbeit ist zentral für die Verfasstheit der Geschlechterverhältnisse.
(Veröffentlichungen der Österreichischen Historikerkommission Band 9) Helen B. Junz, Oliver Rathkolb, Theodor Venus, Vitali Bodnar, Barbara Holzheu, Sonja Niederacher, Alexander Schröck, Almerie Spannocchi, Maria Wirth Oldenbourg Verlag Wien-München 2004, ISBN 3-7029-0490-5 / ISBN 3-486-56770-5 Die vorliegende Studie versucht, unter besonderer Betonung der Rückstellung von zwischen 1938 - 1945 entzogenem Vermögen bzw. der Entschädigung für einzelne nicht mehr restituierbare Vermögenswerte des Vermögens von Juden und Jüdinnen, neue Erkenntnisse sowohl über den Vermögensentzug als auch die Restitution nach 1945 sowie über die dazwischen liegenden Wechselbeziehungen zu gewinnen. Aus den im Österreichischen Staatsarchiv liegenden rund 60.000 Vermögensanmeldungen wurde eine repräsentative Stichprobe gezogen. Die darin enthaltenen Angaben wurden durch Informationen über Rückstellung bzw. Entschädigung entzogenen Vermögens aus den Nachkriegssunterlagen - soweit vorhanden - erweitert, ergänzt und in einer Datenbank erfasst. In erster Linie wurden vor allem die Akten aus dem Bereich der Finanzlandesdirektion Wien, Niederösterreich und Burgenland sowie des Abgeltungsfonds, daneben aber auch andere geeignete Quellenbestände herangezogen, wie z.B. Grundbücher, die Anmeldungen über entzogenes Vermögen gemäß der so genannten Vermögensentziehungs-Anmeldungsverordnung und Akten zu Restitutionsverfahren vor Rückstellungskommissionen. Ergänzt wurden die Verlust- und Entschädigungsdaten durch jene Fälle geschädigter Personen im Sample, die über das Kriegs- und Verfolgungssachschädengesetz eine Teilkompensation erhielten.
(Bruno Kreisky International Studies Band 3)
For the first time completely new historical research in Argentina, Austria, Brazil, Germany, France, Lithuania, the Netherlands, Russia, Spain, Switzerland, Ukraine and the USA is presented in this volume. The texts focus both on the Nazi loot of property and the exploitation of Slave and Forced Labour during World War II as well as on the complicated and limited restitution and compensation efforts after 1945. Several articles deal with the Nazi question in Latin America during and after World War II (including new evidence on Adolf Eichmann and the Austrian and German Nazis in exile) and the Historical Commission of Argentina.
(= Österreichische Nationalgeschichte nach 1945, Sonderband 2, Schriftenreihe des Forschungsinstituts für politisch-historische Studien der Dr.-Wilfried-Haslauer-Bibliothek) Herausgegeben von Oliver Rathkolb / Otto M. Maschke / Stefan August Lütgenau Böhlau Verlag, Wien-Köln-Weimar 2002, ISBN 3-205-99105-2 Die von der Stiftung Bruno Kreisky Archiv herausgegebene Studie analysiert
anhand von Fallstudien ausgewählter Staaten die Perzeption wesentlicher
historischer Entwicklungen der Zweiten Republik Österreich. Ergänzt wird der Sammelband durch einen hilfreichen Apparat an weiterführender Literatur zu den jeweiligen bilateralen Beziehungen und Einschätzungen sowie durch detaillierte Chronologien zu den Außenbeziehungen der Zweiten Republik.
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