BRUNO KREISKY FORUM
für internationalen Dialog
 
 
Aktuelle Schwerpunkte
 
 

—  Franz Vranitzky Lectures
—  Karl Kahane Lectures
—  Anna Politkowskaja Lectures
—  Zoran Djindjic Lectures
—  2008 - Europäisches Gedächtnis
—  Genial dagegen
—  Diaspora
—  Zivilgesellschaft und demokratische Entwicklungen
—  Dialog zwischen Wissenschaft und Kunst
—  Europastipendium

 

FRANZ VRANITZKY LECTURES:
Treffen mit internationalen Persönlichkeiten


Im Jahr 2004 legte Franz Vranitzky den aktiven Vorsitz des Bruno Kreisky Forums zurück und wurde dessen Ehrenpräsident. Ihm zu Ehren lädt das Forum regelmäßig international anerkannte Politikerinnen und Politiker, Meinungsbildner und Meinungsbildnerinnen sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft ein, Vorträge zu halten und sich zu einem Meinungsaustausch mit dem ehemaligen österreichischen Bundeskanzler zu treffen.

Schulz und Vranitzky Vranitzky, Clement, Rohrer  
 E. Schulz, F. Vranitzky   F. Vranitzky, A. Rohrer, W. Clement  


KARL KAHANE LECTURES:
Reden für den Frieden

Im Gedenken an Karl Kahane, einen der Gründer des Bruno Kreisky Forums, und in Zusammenarbeit mit der Karl Kahane Stiftung stehen die Analyse und die Förderung des Friedensprozesses im Nahen Osten sowie der Dialog zwischen Juden und Arabern im Mittelpunkt der Karl Kahane Vorlesungsreihe.

P. Kahane   Amos Oz


ANNA POLITKOWSKAJA LECTURES:

Am 7. Oktober 2006 wurde in Moskau die bekannte regimekritische russische Journalistin Anna Politkowskaja in ihrem Haus mit fünf Schüssen ermordet. Demokratische Gesinnung und Pressefreiheit haben damit in Russland ihre wichtigste Stimme verloren. Im Dezember 2005 war Anna Politkowskaja, gemeinsam mit Giuliana Sgrena und Slavenka Drakulic, unser Gast im Akademietheater. In Memoriam Anna Politkowskaja finden regelmäßig Vorträge und Diskussionen zu Demokratie und Menschenrechten mit engagierten Intellektuellen aus Russland statt.


ZORAN DJINDJIC LECTURES:

“DER DEMOKRATIE ZULIEBE – Perspektiven einer demokratischen Entwicklung in Serbien und den Nachfolgestaaten Jugoslawiens“ ist der Titel einer Reihe, die dem Gedenken an den 2003 ermordeten serbischen Premierminister Zoran Djindjic gewidmet ist. In Zusammenarbeit zwischen dem Bruno Kreisky Forum und dem Fond Dr. Zoran Djindjic, vertreten durch Ruzica Djindjic, diskutieren Akademiker und Intellektuelle die Entwicklungen und demokratischen Perspektiven am Westbalkan.
„Wir als eine Nation, haben das 20. Jahrhundert verloren, wir haben nichts gewonnen. Wir haben große Fehler gemacht und müssen in die Zukunft investieren .“ Zoran Djindjic


2008 - EUROPÄISCHES GEDÄCHTNIS:
Umgang mit traumatischen Vergangenheiten Europas im internationalen Vergleich
1918 - 1938 - 1948 - 2008: Einige wichtige Eckdaten unserer Geschichte und Gegenwart.


Eine Vortrags- und Diskussionsreihe soll die vielen Funktionen und Möglichkeiten von Gedenken und die mannigfachen Erwartungen an Gedenkveranstaltungen aufzeigen und hinterfragen: Wozu gedenken? Wann gedenken? Wie gedenken? Mit welchen Folgen gedenken?
Jede Gesellschaft muss sich mit traumatischen Vergangenheiten auseinandersetzen, denn – selbst wenn man diese zu verdrängen/ vergessen/ tabuisieren versucht – gelingt dies nicht. Vergangenheiten beeinflussen immer die Gegenwart und Zukunft(svisionen), sei es, dass man sich von bestimmten Geschehnissen oder AkteurInnen bewusst absetzt oder sich mit ihnen identifiziert. Oder, in dem man im Nachhinein Schuldige sucht bzw. Opfer benennt.


GENIAL DAGEGEN:
Von der Krise der Arbeitsgesellschaft zu neuen Perspektiven für
emanzipatorische Politik


Konzepte und Wege aus der Krise der Arbeitsgesellschaft stehen im Mittelpunkt dieser Programmreihe, in der Theoretiker und Kritiker des Neoliberalismus ebenso zu Wort kommen wie Analytiker des Wohlfahrtsstaates und Forscher der sozioökonomischen Konsequenzen von Arbeitslosigkeit und Armut.

Misik und Sennett Misik, Auer, Barber
R. Misik und R. Sennett    R. Misik, G. Auer, B. Barber


DIASPORA:
Erkundungen eines Lebensmodells

Entgegen dem Diktum, wonach die ökonomischen Verhältnisse einen ihnen entsprechenden Menschentypus hervorbringen würden, sehen wir uns heute mit einer tiefgreifenden Ungleichzeitigkeit konfrontiert. Die Dynamik der kapitalistischen Ökonomie erzeugt eine zusehends grenzenlose Mobilität. Während die Stand orte dem Sog der Flexibilisierung folgen können, sind die darin befangenen Menschen nach wie vor an fixe, „geerdete“ Identitätskonzepte gebunden. Unsere nationalstaatlichen Kulturen verfügen über keine mentalen Reserven für das Leben moderner Nomaden.


ZIVILGESELLSCHAFT UND DEMOKRATISCHE ENTWICKLUNGEN:

Menschen in Bewegung

Entwicklungszusammenarbeit, Demokratisierungsprozesse und Menschenrechte stellen weitere Anliegen des Bruno Kreisky Forums dar. Seit 1979 wird alle zwei Jahre in Zusammenarbeit mit der Stiftung Bruno Kreisky Archiv der Bruno Kreisky Preis für Verdienste um die Menschenrechte verliehen.


DIALOG ZWISCHEN WISSENSCHAFT UND KUNST:

Ein Reflexionsprozess

In Zusammenarbeit mit Mitgliedern des wissenschaftlichen Beirats lädt das Bruno Kreisky Forum Forscher und Wissenschaftler ein, über die intellektuellen Herausforderungen, die Konfrontation mit dem Neuen und dem rapiden Wissenszuwachs zu diskutieren und die wichtigsten kulturellen, sozialen und wissenschaftlichen Fragen in diesem Zusammenhang zu untersuchen.


EUROPASTIPENDIUM
Das Bruno Kreisky Forum für internationalen Dialog will durch die Auflage eines Stipendienprogramms, das gemeinsam mit den Trägern der Stipendien entwickelt und betreut wird, jungen Akademikerinnen und Akademikern die Möglichkeit bieten, die Europäische Union, ihre Mitgliedsstaaten oder künftigen Mitgliedsstaaten und deren Institutionen praktisch kennen zu lernen.

Weiterführende Information:

 

 

Arbeitszimmer Bibliothek Aufgang Garten Jalousie
     
Innenansichten Armbrustergasse 15 - Bruno Kreisky Forum
   
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