BRUNO KREISKY PREIS
FÜR VERDIENSTE UM DIE MENSCHENRECHTE
 
PREISTRÄGERINNEN
     
 

1991
Frauensolidarität in der Dritten Welt

„Frauensolidarität in der Dritten Welt“ wurde 1984 als autonomes, feministisches Projekt entwickelt. In Österreich umfasst das Betätigungsfeld der Organisation öffentliche und wissenschaftliche Arbeit in Kombination mit konkreten Projekten im Ausland, sowie die Produktion der einzigen deutschsprachigen Zeitung zum Thema Frauen in der Dritten Welt. Weiters finanziert Frauensolidarität auch Veranstaltungen wie Sommerkurse an Universitäten, und sorgt für die Archivierung von audiovisuellem Material im Zusammenhang mit ihrem Arbeitsgebiet. Das Archiv steht interessierten Personen zur Benützung zur Verfügung.

Zum Zeitpunkt der Preisverleihung richtete sich der Hauptaugenmerk der „Frauensolidarität in der Dritten Welt“ auf Projekte in Lateinamerika. Es wurden Wohnmöglichkeiten für Frauen geschaffen im Rahmen von Frauenprojekten in Nicaragua, neben Frauen-Gesundheits-Projekten in einem Viertel der Stadt Santiago de Chile.
Derzeit sind die Bemühungen der Organisation auf Honduras konzentriert. Im Jahr 2011 wurde eine Reihe von Vorträgen über Frauenfragen an verschiedenen Institutionen in Wien angeboten. Zu den diskutierten Themen gehörten Einwanderer und internationale Frauenrechte. „Frauensolidarität in der Dritten Welt“ hat auch eine wöchentliche Radiosendung, um mehr Unterstützung für Frauenfragen zu bekommen.

(http://www.frauensolidaritaet.org/).

 
 
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