BRUNO KREISKY PREIS
FÜR VERDIENSTE UM DIE MENSCHENRECHTE
 
PREISTRÄGERINNEN
     
 

1986
Jüdisch-Arabisches Haus in Beth Berl (Israel)

Zum Ausbau und zur Verbesserung der jüdisch-arabischen Beziehungen, baute der israelische Gewerkschaftsbund HISTADRUT 1984 das jüdisch-arabische Institut und Haus der Begegnung in Beth Berl, um eine Plattform der Zusammenarbeit auf verschiedenen Gebietern zu schaffen.
Das Institut veranstaltet Studientage, Seminare, Symposien, Interviewabende sowie Lehrgänge über die Erziehung zur Demokratie, zur Toleranz und zu einem Zusammenleben von Juden und Arabern.
Gleichfalls wurde in den Anfangsjahren von dem Institut eine permanente literarische vierteljährliche Zeitschrift, in hebräischer und arabischer Sprache verfasst, herausgegeben. Diese zweisprachige Zeitschrift hatte erzieherische und soziale Probleme, sowie ideologische und politische Fragen, zum Inhalt.
Die Notwendigkeit einer friedlichen Entwicklung in einer politisch so brisanten Region wird uns durch aktuelle Ereignisse täglich vor Augen geführt. Die Verständigung zwischen den verschiedenen Volksgruppen ist eine wichtige Voraussetzung dafür.
Die Verleihung des Bruno Kreisky Preises für Verdienste um die Menschenrechte sollte auf die wichtige Aufgabe der Integration einer derartigen Institution hinweisen.

 
 
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