BRUNO KREISKY PREIS
FÜR VERDIENSTE UM DIE MENSCHENRECHTE
 
PREISTRÄGERINNEN
     
 

1988
Verein für die Geschichte der Arbeiterbewegung

Der Verein für die Geschichte der Arbeiterbewegung wurde 1959 gegründet. Ziel des Vereins ist es, historische Quellen und Materialien, die sich auf die Arbeiterbewegung beziehen, zu kategorisieren und katalogisieren und somit der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Der Verein für die Geschichte der Arbeiterbewegung wird durch Mitgliedsbeiträge und durch öffentliche Mittel finanziert. In den späten achtziger Jahren benutzten über 1.400 Menschen das Archiv pro Jahr, ein Drittel davon aus ausländischen Institutionen.

Der Verband hatte 9571 Broschüren sowie 9.109 Zeitschriften zur Verfügung, zusätzlich zu fast 20.000 Bücher. Die sozialistische Arbeiterbewegung in Deutschland, Skandinavien und anderen Regionen der Welt sind auch in ihren Materialien vertreten. Der Fokus auf internationale Bewegungen nahm im Laufe der Jahre stetig zu. Im Jahr 1986 unterstützte der Verein für die Geschichte der Arbeiterbewegung die Ausstellung "Wien 1880-1938" im Centre Pompidou in Paris. Auch mit der "Friedrich-Ebert-Stiftung" in Bonn stand die Organisation in regem Austausch.

Im Jahr 1985 begann der VGA mit dem Institut für Europäische Geschichte an der Columbia University in New York zusammenzuarbeiten. Aus dieser Zusammenarbeit entstanden zwei Sommer-Workshops, von denen eines von Wolfgang Maderthaner und Helmut Gruber im Wiener Europa-Verlag im Jahre 1988 abgehalten wurde.

Im Februar 2011 feierte der VGA sein 50-jähriges Bestehen. Der Verein für die Geschichte der Arbeiterbewegung fungiert weiter als Forschungseinrichtung.

(http://www.vga.at).

 
 
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