Kardinal
Dr. Franz König, Österreich
Ute Bock, Österreich
Amira Hass, Israel/Palästina
Palestinian Centre for Human
Rights, Gaza, Palästina |
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„Will
man haben, dass Friede herrscht zwischen Israel
und den arabischen Völkern, dann muss man
das Palästinensische Problem lösen.“
Bruno Kreisky, Vortrag
in der Amerikanischen Handelskammer, 21. März
1980 |
v.l.n.r
.: Alfred Ströer, Peter Kreisky, Heinz Patzelt,
Rubina Möhring,
Raji Sourani, Ute Bock, Kardinal Franz König,
Andrea Eckert,
Otto Tausig und Oliver Rathkolb.
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PreisträgerInnen der 11. Preisverleihung am 27.
September 2002 im Prunksaal der Wiener Nationalbibliothek
waren aus Österreich Kardinal
Dr. Franz König für sein Lebenswerk
der Verständigung, Aussöhnung und des Brückenbauens
zwischen den Religionen und Kulturen und Frau Ute
Bock für ihren kompromisslosen Einsatz für
MigrantInnen in Wien.
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| Kardinal Franz König im Gespräch mit
Ute Bock. |
Margit Niederhuber dankt den KünsterInnen,
die die
11. Preisverleihung gestaltet haben. |
Die internationalen Preise setzten neuerlich eine Schwerpunkt
auf die Menschenrechte im israelisch-palästinensischen
Konflikt. Frau Bock ist ein Symbol dafür, dass
VerfechterInnen für die Rechte von MigrantInnen
in Österreich zuweilen den schmalen Grad den zivilen
Ungehorsams zu gehen gezwungen werden.
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Raji Sourani mit Alfred Ströer bei der Übernahme
des Kreisky Preises. |
Rubina Möhring übernahm den Preis in
Vertretung
von Amira Hass. |
Ausgezeichnet wurden die israelische Journalistin
Amira Hass und der
palästinensische Verteidiger der Menschenrechte
Raji Sourani mit
dem von ihm gegründeten Palestinian Centre for
Human Rights, Gaza. Amira Hass konnte mit ihrer kenntnisreichen
Berichterstattung die vom Konflikt gezogenen Grenzen
durchbrechen. Raji Sourani und das Menschenrechtszentrum
in Gaza verfechten konsequent die Menschenrechte gegenüber
den israelischen Besatzern wie gegenüber der Nationalen
Autonomiebehörde.
Zudem ist Raji Sourani einer der wichtigsten Mahner
der internationalen Gemeinschaft ihre Verpflichtungen
im Rahmen der 4. Genfer Konvention sowie den internationalen
Menschenrechten gegenüber Israel und Palästina
einzuhalten. Heinz Patzelt, Generalsekretär von
Amnesty International Österreich, ehrte die PreisträgerInnen
in seiner Laudatio.
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PreisträgerInnen
und Ehrengäste der 11. Preisverleihung, rechts
Gastgeberin
Johanna Rachinger, Generaldirektorin der Österreichischen
Nationalbibliothek. |
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Bei der Preisverleihung lasen Andrea Eckert und Otto Tausig Texte von AutorInnen verschiedener Länder.
Adula Ibn Quadr und Heimo Trixner führten mit ihrer Musik die ZuhörerInnen in andere Klangkulturen.
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