KUNSTAUKTION ZU GUNSTEN DER
BRUNO KREISKY STIFTUNG
FÜR VERDIENSTE UM DIE MENSCHENRECHTE
 
Die Auktion Die KünstlerInnen
      Eduard Angeli
Erwin Bohatsch
Herbert Brandl
Ruth Brauer-Kvam
Günther Brus
Malgorzata Bujnicka
Karin Christof
Waltraut Cooper
Georgia Creimer
Gunter Damisch
Christine de Pauli
Georg Eisler
Valie Export
Hubert Fischlhammer
Paul Flora
Karin Frank
Joanna Gleich
Xenia Hausner
Wolfgang Herzig
Lore Heuermann
Christine & Irene Hohenbüchler
Giselbert Hoke
Johanna Kandl
Angelika Kaufmann
Dieter Kleinpeter
Alfred Klinkan
Peter Kogler
Cornelius Kolig
Sonja Lixl
Oswald Oberhuber
Valentin Oman
Florentina Pakosta
Markus Prachensky
Katharina Prantl
Drago Prelog
Arnulf Rainer
Franz Ringel
Birgit Sauer
Roman Scheidl
Eva Schlegel
Walter Schmögner
Hans Staudacher
Esther Stocker
Linde Waber
Rainer Wölzl
 

Otto Hans Ressler

geboren 1948 in Knittelfeld, Geschäfts-führer der im Kinsky Kunst Auktionen GmbH seit 1993, davor Leiter der Kunstabteilung
des Dorotheums;
nach „Der Markt der Kunst“ und „Die Preise der Kunst“ erscheint im Herbst bei Böhlau „Der Wert der Kunst“.

 

Am 1. März 1970 saß ich, damals 21 Jahre alt, vor dem Fernsehapparat und konnte nicht glauben, dass Bruno Kreisky die Wahl tatsächlich gewonnen habe. Auf dem Hauptplatz von Knittelfeld versammelten sich spontan die Menschen und zogen feiernd durch die Straßen. Von da an sollte sich vieles ändern: Das verstaubte, noch immer nach Nazimief riechende Österreich wurde kräftig durchgelüftet. „Reform“ war damals noch kein Schimpfwort, sondern ein Begriff der Hoffnung, der Zukunft, der Verbesserung der Lebenschancen.

1978 wurde ich Bruno Kreisky in Graz vorgestellt, wenige Wochen vor der Abstimmung über das Kernkraftwerk Zwentendorf. Inmitten einer großen Menschenmenge hörte sich Kreisky meine Argumente ruhig an, und seine Antwort ließ mich kurz glauben, er sei, wie ich, eigentlich ein erklärter Gegner der Kernkraft. Ja, er konnte wirklich zuhören und auf einen Gesprächspartner eingehen.
 
Vor ein paar Jahren habe ich seine Memoiren gelesen – und mich erinnert an eine Zeit, in der Politik (jedenfalls für mich) noch so neu und so aufregend und so spannend war; eine Zeit, in der man sich im Ausland nicht genieren musste, Österreicher zu sein, sondern fast reflexartig zur Antwort bekam: „Ja, Kreisky!“

Zur Auktion

Sollten Sie keine Zeit haben, zur Auktion zu kommen oder anonym bleiben wollen, können Sie Ihr Gebot gerne schriftlich abgeben. Listen Sie dazu bitte die gewünschte Katalog-Nummer und den Künstler des jeweiligen Kunstgegenstandes sowie das Gebot in Euro auf. Bitte geben Sie ebenfalls Ihren Namen, Ihre Adresse, Ihre E-Mail-Adresse und das Datum an. Falls Sie Ihr Gebot per Fax schicken, bitte dieses unterschreiben.

Die im Katalog angegebenen Preise sind Ausrufpreise in Euro. Gesteigert wird um jeweils ca. 10 %; den Zuschlag erhält der Meistbietende. Aufträge mit gleich hohen Ankaufslimiten werden in der Reihenfolge ihres Einlangens berücksichtigt.

Das Meistbot ist eine Spende zugunsten der Bruno Kreisky Stiftung, es werden daher weder Provisionen noch Gebühren noch USt hinzugerechnet. Die Bezahlung und Abholung erfolgt entweder direkt nach der Versteigerung oder bei der Bruno Kreisky Stiftung für Verdienste um die Menschenrechte (Terminvereinbarung erbeten unter +43 1 512 37 37-0).

Bitte richten Sie Ihre Gebote per E-Mail oder Fax bis spätestens 13. Juni 2007 an

per E-Mail: office@imkinsky.com
per Fax: +43 1 532 42 00-9