BRUNO KREISKY PREIS
FÜR VERDIENSTE UM DIE MENSCHENRECHTE
 
     
Bruno Kreisky Stiftung trauert um Ute Bock
     
 

Die Bruno Kreisky Stiftung für Verdienste um die Menschenrechte trauert um die Preisträgerin aus dem Jahr 2002 Ute Bock, die am 19. Jänner 2018 im Alter von 75 Jahren in Wien verstorben ist.

Ute Bock wurde 1942 in Linz geboren. Nach der Matura arbeitete sie ein Jahr in der Privatwirtschaft, bevor sie sich entschloss, Erzieherin zu werden. 1969 kam sie als Angestellte der Gemeinde Wien ins Gesellenheim Zohmanngasse im 10. Bezirk, 1976 wurde sie Leiterin dieses Heims. Seit Anfang der Neunzigerjahre vermittelte das Jugendamt ausländische Jugendliche an Ute Bock. Waren es zunächst Kinder aus Gastarbeiterfamilien, so kamen später auch unbegleitete minderjährige Flüchtlinge aus Kriegsgebieten, die in Österreich um Asyl ansuchten, in die Zohmanngasse. Ute Bock war viele Jahre hindurch die letzte Adresse für Jugendliche, die niemand wollte, weil in der Zohmanngasse kein Jugendlicher - egal woher er stammte - abgewiesen wurde.

Im September 1999 wurden bei einer Razzia in ihrem Heim mehr als 30 afrikanische Jugendliche und junge Erwachsene wegen des Verdachts auf Drogenhandel festgenommen. Ute Bock wurde wegen Bandenbildung und Drogenhandels angezeigt und kurzfristig vom Dienst suspendiert. Die Anklage gegen Ute Bock wurde fallengelassen, die Suspendierung aufgehoben, aber die Gemeinde Wien verbot Ute Bock, afrikanische AsylwerberInnen weiterhin in ihrem Heim unterzubringen. Weil Ute Bock es nicht übers Herz brachte, die jungen Menschen auf die Straße zu setzen, organisierte sie private Wohngemeinschaften, die sie selbst finanzierte und in ihrer Freizeit betreute. Seit Ute Bock im August 2000 in Pension ging, kümmert sie sich rund um die Uhr um ihre Schützlinge. Ihr anfänglich kleines Wohnprojekt umfasst mittlerweile rund 60 Wohnungen, in denen sie über 310 Menschen Unterkunft und Verpflegung bietet. Zusätzlich hat sie für mehrere hundert AsylwerberInnen, die keinerlei staatliche Unterstützung erhalten, aber auch nicht arbeiten dürfen, zumindest eine Meldeadresse und juristische Beratung organisiert, damit sie ihre Asylverfahren weiterführen können. Bezahlt hat Ute Bock ihre Unterkünfte für obdachlose Asylwerber von ihrer Pension, Erspartem, Preisgeldern und Spenden.

Für ihr soziales Engagement wurde sie bereits mehrfach ausgezeichnet. So wurde ihr der UNHCR-Flüchtlingspreis (2000), der Bruno Kreisky-Preis für Menschenrechte (2002), der Dr. Karl Renner-Preis (2003), der Humanitätspreis des Roten Kreuzes (2004) und der Spin the Globe-Award von Siemens (2004) verliehen. Im Jahr 2000 wurde von SOS Mitmensch ein eigener „Ute Bock-Preis für Zivilcourage“ gestiftet.

http://wien.orf.at/news/stories/2622004/

 
     
Ari Rath Preis für kritischen Journalismus
     
 

Wien (OTS) - Der „Ari Rath Preis für kritischen Journalismus“ wurde auf der Basis einer Privatinitiative eingerichtet, um im Sinne des im Jänner 2017 verstorbenen renommierten ehemaligen Chefredakteurs der Jerusalem Post Journalistinnen und Journalisten, auszuzeichnen, die sich in ihrer Arbeit um eine kritische und der Wahrung der Menschenrechte verpflichtete Berichterstattung über Flucht, Vertreibung und Asyl in hervorragender Weise verdient gemacht haben. Der engagierte und erfolgreiche Publizist Ari Rath war am 2. November 1938 als Kind im Alter von 13 Jahren nach der nationalsozialistischen Machtübernahme mit Gewalt vertrieben worden und hat in Palästina und später im Staat Israel eine neue Heimat gefunden. Er gehörte zur Generation der bekannten Politiker Jizchak Rabin, Teddy Kollek und Schimon Peres und war Berater von Ben Gurion, Israels erstem Premierminister ab 1948. In den letzten Jahren lebte Ari Rath Großteils in Wien und wirkte als kritischer Mahner für eine demokratische und friedliche Zusammenarbeit der Menschen in Israel und in Österreich. Als Zeitzeuge des nationalsozialistischen Terrors plädierte er immer wieder für die absolute Ablehnung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, die er in vielen Vorträgen und den Gesprächen mit Schülern über den Antisemitismus hinaus als Botschaft vermittelt hat.

Eine Experten-Jury unter dem Vorsitz von Gertraud Auer Borea d'Olmo, der Generalsekretärin des Bruno Kreisky Forums für internationalen Dialog und einer engen Vertrauten von Ari Rath, hat einstimmig Dr.in Alexandra Föderl-Schmid den ersten „Ari Rath Preis für kritischen Journalismus“ verliehen. Fast drei Jahrzehnte hat sie die Tageszeitung „Der Standard“ mitgestaltet, seit 2007 als erste Frau in Österreich Chefredakteurin und seit 2012 als Mitherausgeberin. Seit 1. November 2017 arbeitet sie als Korrespondentin in Israel für die Süddeutsche Zeitung.

Seit Beginn ihrer professionellen journalistischen Arbeit 1990 – zuerst in Linz, dann in Berlin bzw. in Brüssel – hat sich Föderl-Schmid immer mit allem Nachdruck für die Verteidigung der Menschenrechte in der seit 1990 heftig politischen umkämpften Migrations- und Asyldebatte eingesetzt, und genau jenes humanistische Ideal Tag für Tag versucht umzusetzen, das Ari Rath Zeit seines Lebens hochgehalten hat. Es war kein Zufall, dass sie ihn in den letzten Jahren oft getroffen hat, um seinen Rat in der turbulenten Gegenwart einzuholen. In diesem Sinne gibt es eine enge persönliche Verbindung zu dem Namensgeber der Auszeichnung. Dass sie heute aus Israel berichtet, stellt die Preisträgerin vor neue Herausforderungen, die ebenfalls mit der Lebensgeschichte Ari Raths zu tun haben, der sich engagiert für eine friedliche und permanente Lösung des Konflikts zwischen Israelis und Palästinensern eingesetzt.

Der Preis, von einem Freund Aris gespendet, wird am 3. Mai 2018 – am Tag der Pressefreiheit – im Radio Kulturhaus in Kooperation mit ORF III verliehen werden. Bundeskanzler a.D. Dr. Franz Vranitzky wird die Laudatio auf die Preisträgerin halten.

Rückfragen & Kontakt:

Bruno Kreisky Forum for International Dialogue
Gertraud Auer Borea d'Olmo
Mobil: 0664 831 0060
kreiskyforum@kreisky.org
www.kreisky-forum.org
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20171102_OTS0006/ari-rath-preis-fuer-kritischen-journalismus

 
     
Bruno Kreisky Preis für Verdienste um die Menschenrechte 2017
     
 

Die Bruno Kreisky Stiftung für Verdienste um die Mesnchenrechte bedankt sich für die zahlreichen Besuche zu den Preisverleihungen am 9. Juni sowie am 19. Juni 2017.

Besonderer Dank gilt auch den diesjährigen Laudatorinnen, deren Reden hier aufgerufen werden können:

Laudatio für Asli Erdogan von Barbara Frischmuth
Laudatio für Wolfgang Kaleck von Kathrin Röggla
Rede von Rechtsanwalt Wolfgang Kaleck
Queer Base – eine menschenrechtliche Notwendigkeit: Laudatio von Marianne Schulze

Die internationale Jury des Bruno Kreisky Preises für Verdienste um die Menschenrechte hat dieses Jahr den Preis einstimmig an die türkische Autorin Aslı Erdoğan für ihre herausragenden Verdienste um die Sicherung der Menschenrechte verliehen.

Die Bruno Kreisky Stiftung feiert überdies ihr 40-jähriges Bestehen und wird am 9. Juni 2017 im Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek den nach dem Bundeskanzler Bruno Kreisky benannten, ältesten renommierten Menschenrechtspreis in Österreich vergeben.

Zeit ihres Lebens hat sich Aslı Erdoğan, die als Physikerin am CERN in Genf geforscht hat und von 2012 bis 2013 als "writer in exile" Gast im Internationalen Haus der Autorinnen und Autoren Graz gewesen war, aktiv und vorbehaltslos für die Durchsetzung der Menschenrechte eingesetzt. Derzeit wird Frau Aslı Erdoğan in der Türkei gerichtlich verfolgt. Am 29. Dezember 2016 wurde sie gegen Kaution freigelassen, es ist ihr jedoch derzeit verboten, ins Ausland zu reisen.

Neben dem Preis für Verdienste um die Menschenrechte an Aslı Erdoğan werden noch weitere Preise an die „Queer Base“ und an das „UMF Haus Liebhartstal“ vergeben, die in Österreich einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der Menschenrechte leisten.

Queer Base ist eine Organisation von Menschen mit und ohne Fluchterfahrung in Wien, die geflüchtete Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans- und Interpersonen sowie Queers (LGBTIQ) bei ihrem Asylverfahren und danach sowie der Organisation von Wohnraum unterstützt. LGBTIQ werden in über 70 Ländern der Welt kriminalisiert, von körperlicher, psychischer und sexualisierter Gewalt bedroht. In Österreich ist es seit längerer Zeit möglich, unter dem Titel „Angehörige einer sozialen Gruppe“ Asyl aufgrund von homo- bzw. transfeindlicher Verfolgung zu beantragen. Jedoch gibt es strukturelle Probleme, die die Situation von LGBTIQ-Geflüchteten verschlechtern.

Das UMF Haus Liebhartstal wurde im August 2015 eröffnet. Das Haus wird vom Arbeiter-Samariter-Bund betrieben und befindet sich im 16. Wiener Gemeindebezirk in einem ehemaligen Pensionistenwohnheim. Derzeit wohnen 60 unbegleitete minderjährige Mädchen und Burschen aus Syrien, Afghanistan, Somalia und anderen afrikanischen Ländern in drei koedukativen Wohngruppen, außerdem gibt es eine Wohngruppe für Achtzehn- bis Fünfundzwanzigjährige. Seit Herbst 2015 leitet Mag. Christine Okresek zusammen mit Ihrem engagierten Team das UMF Haus Liebhartstal.

Der Ehrenpreis der Bruno Kreisky Stiftung für Verdienste um die Menschenrechte wird am 19. Juni um 19 Uhr im Bruno Kreisky Forum für Internationale Dialoge an den Rechtsanwalt Wolfgang Kaleck in besonderer Anerkennung seiner juristischen Arbeit im Rahmen des European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) vergeben.

Als unabhängige Organisation initiiert, betreibt und unterstützt das ECCHR gemeinsam mit Anwältinnen und Anwälten sowie Organisationen weltweit eine Vielzahl juristischer Verfahren wegen Völkerstraftaten gegen staatliche und nicht-staatliche Akteure. Im Bereich Wirtschaft und Menschenrechte nutzt das ECCHR vielfältige rechtliche Mittel, um gegen menschenunwürdige Arbeitsbedingungen und deren Folgen vorzugehen.

Die Preisträgerinnen und Preisträger 2017 in der Übersicht:

Die Preise werden am 9. Juni 2017 im Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek (Josefsplatz 1, 1015 Wien) in Wien vergeben.

Bruno Kreisky Preis für Verdienste um die Menschenrechte

Internationale Nominierung: Aslı Erdoğan
Mit Laudatio von Barbara Frischmuth (Schriftstellerin/Übersetzerin)

Nationale Nominierung: Queer Base
Mit Laudatio von Dr.in Marianne Schulze (Menschenrechtskonsulentin)

Nationale Nominierung: UMF Haus Liebhartstal
Mit Laudatio von Dr. in Anna Sporrer (Vizepräsidentin des VwGH)

Ehrenpreis der Bruno Kreisky Stiftung für Verdienste um die Menschenrechte

Rechtsanwalt Wolfgang Kaleck, in besonderer Anerkennung seiner juristischen Arbeit im Rahmen des ECCHR
Mit Laudatio von Kathrin Röggla (Schriftstellerin)

Der Ehrenpreis an Wolfgang Kaleck wird am 19. Juni 2017 im Bruno Kreisky Forum für Internationale Dialoge vergeben.

 
     
Bruno Kreisky Preis für Verdienste um die Menschrechte geht an Asli Erdogan
     
 

Die internationale Jury des Bruno Kreisky Preises für Verdienste um die Menschenrechte hat den Bruno Kreisky Menschenrechts-Preis einstimmig an die türkische Autorin Aslı Erdoğan für ihre herausragenden Verdienste um die Sicherung der Menschenrechte verliehen. Der Bruno Kreisky Preis für Verdienste um die Menschenrechte wurde nach dem verstorbenen Bundeskanzler Österreichs Bruno Kreisky benannt und ist der älteste renommierte Menschenrechtspreis in Österreich (http://www.kreisky.org/human.rights/index.htm).

Zeit Ihres Lebens hat sich Frau, die Aslı Erdoğan als Physikern am CERN in Genf geforscht hat und von 2012 bis 2013 als "writer in exile" Gast im Internationalen Haus der Autorinnen und Autoren Graz gewesen war, aktiv und vorbehaltslos für die Durchsetzung der Menschenrechte eingesetzt.

Als Maßstab der Orientierung dienen der engagierten Menschenrechtsaktivistin Erdogan in allen Ihren Veröffentlichungen insbesondere die Erscheinungsformen von Leid und Ungerechtigkeit, denen sie immer wieder nachspürt.

Derzeit wird Frau Aslı Erdoğan in der Türkei gerichtlich verfolgt. Sie wurde wegen vier verschiedener Verbrechen angeklagt, u. a. wegen ihrer Kolumne und Mitgliedschaft in einem Beirat in einer kurdischen Zeitung. Sie wurde aufgrund der Anschuldigung der Zerstörung der Einheit und der Integrität des Staates und der Mitgliedschaft in einer terroristischen Organisation verhaftet. Sie wurde gegen Kaution am 29. Dezember 2016 freigelassen, aber es ist ihr verboten, ins Ausland zu reisen. Der nächste Prozesstermin ist der 14. März.

Der Bruno Kreisky Menschenrechtspreis an die Schriftstellerin Aslı Erdoğan ist auch ein Zeichen gegen massive Einschränkungen von Menschenrechten.

 
     
STIFTUNG
     
  Zu seinem 65. Geburtstag verzichtete Bruno Kreisky auf Geschenke. Ein Kreis von FreundInnen und MitarbeiterInnen um den damaligen Wiener Bürgermeister Leopold Gratz und den Präsidenten des ÖGB, Anton Benya, entwickelte die Idee einer Stiftung für Verdienste um die Menschenrechte, die den Namen Kreiskys tragen sollte. Der damalige Finanzsekretär des ÖGB, Alfred Ströer, der während der NS-Zeit inhaftiert war, übernahm die Realisierung und Verwaltung dieses Projekts.  
     
 

Zu dieser Zeit war die österreichische Wahrnehmung der internationalen Menschenrechtsproblematik von den Verbrechen diktatorischer Regime in Mittel- und Südamerika, der Unterdrückung im kommunistischen System sowie vom beginnenden KSZE-Prozess, dem Apartheid-System im südlichen Afrika, aber auch der Unterentwicklung der südlichen Hemisphäre und dem Nord-Süd Konflikt bestimmt.

 

Bruno Kreisky wurde sowohl durch das Dollfuß-Regime 1935 für 15 Monate, als auch von den Nationalsozialisten 1938 für weitere fünf Monate eingekerkert und schließlich in das Exil nach Schweden getrieben, von wo er erst 1951 zurückkehrte. Diese Erfahrung hatte sein politisches Leben, insbesondere auch gegenüber diktatorischen Regimen, Menschenrechtsverletzungen und Asylsuchenden geprägt.


Bruno Kreisky im schwedischen Exil
Bruno Kreisky
   

Dies spiegelte sich in Kreiskys Politik zu den großen Fragen seiner Zeit, dem Ost-West Konflikt und der Détente, der Entwicklungspolitik, aber auch in seinem Einsatz für Einzelne, etwa DissidentInnen in Osteuropa sowie der Sowjetunion oder Opfern von Verfolgung und Folter in Lateinamerika, wider.


Polizeifoto 1935

 

„Im Bewußtsein der Verantwortung, die ich habe, und zwar in ihrem umfassensten Sinn, bin ich zu der Auffassung gelangt, es sei notwendig, ohne Gehässigkeit und ohne Absicht, sich in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten einzumischen.

13. September 1973, Bruno Kreisky, Tagung des Internationalen Rates von Amnesty International
 

Bruno Kreisky mit Willy Brandt und Olof Palme im Garten der Armbrustergasse 15 in Wien.

Um den unabhängigen und überparteilichen Charakter der Stiftung zu betonen, beteiligten sich auch Unternehmen und Institutionen, die nicht dem sozialdemokratischen Lager Österreichs zuzurechnen waren, an der Aufbringung des Stiftungskapitals. In zwei Tranchen wurden € 700.000,- (ATS 10 Mio.) zusammengetragen. Aus Erträgen dieses Stiftungskapitals und durch Spenden finanziert sich die Stiftung bis heute maßgeblich. Auf Grund österreichischer Steuergesetze ist die Stiftung angehalten, 50 % der Preisgelder in Österreich auszuschütten.

 

 

Während Bruno Kreisky auf die Gründung der Stiftung keinen Ein- fluss nahm, spiegelt die Zusammensetzung der ersten internationalen und unabhängigen Jury sehr wohl Aspekte des internationalen Netzwerkes des Staatsmannes Kreisky wider. Neben internationalen Persönlichkeiten wie der deutschen Publizistin und Widerstandskämpferin Marion Gräfin Dönhoff, den Staatsmännern und persönlichen Freunden Kreiskys, Willy Brandt, Olof Palme und Roland Dumas, gehörten insbesondere österreichische Sozialexperten wie Professor Herwig Büchele, SJ, der Jury an. Damit unterstrich die Stiftung ihre Bereitschaft, auch besondere Verdienste im Bereich der Verteidigung und Förderung wirtschaftlicher und sozialer Menschenrechte auszuzeichnen.
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